Yerevan

Aserbaidschan-Affäre: Lebenslanges Hausverbot für deutsche Abgeordnete beim Europarat

Die Bundestagsabgeordnete Karin Strenz (CDU) sowie der ehemalige CSU-Politiker und Aserbaidschan-Lobbyist Eduard Lintner, erhalten ein lebenslanges Hausverbot für den Europarat und dessen Parlamentarische Versammlung (PACE). Dies entschied der PACE-Geschäftsordnungsausschuss gestern und zog damit Konsequenzen aus den Verstrickungen beider Politiker mit der Regierung Aserbaidschans. >lobbycontrol.de

Rheinmetall bahnt Geschäfte mit Aserbaidschan an

Rheinmetall schloss eine Absichtserklärung über eine Kooperation mit der Kaukasusrepublik Aserbaidschan. Für das Land gilt ein Waffenembargo der OSZE. Auch Ex-Minister Niebel traf den aserbaidschanischen Botschafter. >stern.de

Revolution als Straßenfest

Singend und tanzend forderten Demonstranten in Eriwan die Erneuerung des politischen Systems. Mit Erfolg: Oppositionsführer Nikol Paschinjan wurde inzwischen zum Ministerpräsidenten gewählt. Auch armenische Künstlerinnen und Künstler begleiteten die Proteste. >deutschlandfunk.de

Heavy Metal für die Revolution

Die Musiker der US-Band „System of a Down“ sind alle armenischer Herkunft. Ihr Sänger Serj Tankian unterstützt dort die samtene Revolution und denkt nach Sturz des Systems über Gerechtigkeit nach. >sueddeutsche.de

Experte: Machtwechsel in Armenien nur mit Oligarchen-Unterstützung

Der Machtwechsel in Armenien hat nach Einschätzung des Experten Hayk Khalatian einen Wermutstropfen: Oppositionsführer Nikol Paschinian hat für seine Wahl zum Ministerpräsidenten eine Kooperation mit der Oligarchenpartei „Blühendes Armenien“ eingehen müssen. Sie stehe genau für jene Korruption, deren Bekämpfung Paschinian versprochen habe, sagte Khalatian am Dienstagabend in einem Vortrag in Wien. >derstandard.at

Revolution mit Bürgerjournalismus

Monatelang kämpfte der Oppositionelle Nikol Paschinjan um die Macht in Armenien. Dabei nutzte er gezielt die sozialen Medien und organisierte Proteste via Internet. Seine Unterstützer sind vor allem junge Internetnutzer, die bei den größten Demonstrationen seit 30 Jahren auf der Straße sind. >deutschlandfunk.de

Tarnfleck war gestern

Nikol Paschinjans Revoluzzer-Image brachte ihm das Vertrauen der Straße in Armenien. Tatsächlich gilt der neue Premier als pragmatisch und kompromissbereit. >zeit.de

Ein Land im Freudentaumel

Er ist das Gesicht des Protests in Armenien und seit heute neuer Ministerpräsident: Nikol Paschinjan. Tausende Menschen jubelten ihm zu. Beim Neuanfang setzt er auch auf die Exil-Armenier. >tagesschau.de