Hrant Dinks Projekt bleibt zehn Jahre nach seinem Tod unvollendet

Als Hrant Dink am 19. Januar 2007 von einem jungen türkischen Nationalisten vor der Redaktion seiner Zeitung „Agos“ in Istanbul erschossen wurde, sandte dies eine Schockwelle durch das Land. Tausende Türken gingen nach dem Mord an dem türkisch-armenischen Journalisten unter dem Motto „Wir sind alle Armenier“ auf die Straße, um ihre Solidarität zu zeigen. Doch zehn Jahre später steckt die Annäherung zwischen Türken und Armenier fest, und der Streit über die Geschichte spaltet weiter die beiden Gemeinschaften. >>qantara.de

Syrische Flüchtlinge in Berg-Karabach – Neues Leben hinter der Front

Vom Bürgerkriegsland in eine Konfliktregion: In Berg-Karabach bauen sich syrische Flüchtlingsfamilien ein neues Leben auf. In Häusern, die aserbaidschanische Familien Anfang der 1990er Jahre während des Krieges verlassen mussten. Mit der Ansiedlung der Syrer schafft die Regierung in Berg-Karabach Fakten in einer Region, auf die das Nachbarland Anspruch erhebt. >>deutschlandfunk.de

Wer war das Mastermind hinter dem Militärputsch in der Türkei?

Was passierte in der Nacht vom 15. Juli? Wer war das Mastermind hinter dem Putsch? Wer hat ihn ausgelöst? Wer säße jetzt in der Militärjunta, hätte der Putsch Erfolg gehabt? War er das alleinige Werk von Gülen-Anhängern, oder muss man ihn in größerem Rahmen als Schlag aus den oberen Rängen der Armee verstehen? Was sagt die fehlerhafte Ausführung über die Gründe des gesamten Scheiterns aus? >>sueddeutsche.de

Verbund eines vertriebenen Volkes

Schon seit einem Jahrhundert ist die christliche Minderheit der Assyrer auf dem Rückzug aus ihrem historischen Siedlungsgebiet in der Türkei, Syrien, Iran und Irak. Viele leben in Europa – an eine Rückkehr in ihre Heimat glauben die wenigsten. Um ihre Interessen besser zu vertreten, haben sie eine Föderation der Assyrer in Europa gegründet. >>deutschlandfunk.de

Ankara kämpft um Platz beim Sturm auf Mossul

Es gibt die einen, die dabei sind, und jene, die dabei sein wollen. In Fortsetzung seiner sexistisch-martialischen Rede vom vergangenen Wochenende („Man kann als Mann sterben oder als Madame. Wir sind bereit zu sterben. Aber wir wollen als Männer sterben.“) pochte der türkische Staatschef Tayyip Erdoğan am Montag auf die Beteiligung seines Landes an der Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul. >>derstandard.at

Was die Türkei in Syrien wirklich will

Für türkische Oppositionelle ist der Einmarsch des türkischen Militärs in Syrien ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, ein „Himmelfahrtskommando“, wie der ehemalige türkische Botschafter in Washington, Faruk Logoglu, sagt. Für Mehmet Naci Bostanci, Vizefraktionschef der Regierungspartei AKP, ist er hingegen eine Demonstration der Stärke, „ein Ausdruck der Entschlossenheit und Tatkraft unserer Streitkräfte“. >>spiegel.de

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